Rauhhaarteckel

Der Rauhhaarteckel ist zahlenmäßig am Stärksten vertreten.

Seiner Entstehung lag die Absicht möglichst witterungsunabhängige niederläufige Hunde für den Jagdgebrauch zu erschaffen zugrunde. Er entstand vorwiegend aus dem Kurzhaarteckel mit Einkreuzungen von z.B. Dandy-Dinmont-Terrier, würtembergischen Pinscher und Langhaarteckel.

Er weist mit Ausnahme von Fang, Augenbrauen und Behang am ganzen Körper mit Unterwolle durchsetztes, vollkommen gleichmäßig anliegendes, dichtes, drahtiges Deckhaar. Am Fang zeigt sich ein deutlich ausgeprägter Bart. Die Augenbrauen sind buschig. Am Behang ist die Behaarung kürzer als am Körper, fast glatt. Rute gut und gleichmäßig, eng anliegend behaart.
Den Rauhharteckel gibt es in mehreren Farbschlägen, wobei die saufarbigen — in verschiedenen Farbschattierungen — die größte Gruppe bildet. Desweiteren anzutreffen sind rot, schwarz-rot und braun mit Abzeichen. Seltener anzutreffen sind getigerte (gefleckte) Teckel, die nach ihrer Grundfarbe als Rottiger, Schwarztiger, Brauntiger oder Saufarbentiger bezeichnet werden.

 

 


Drucken